Zentrale Köln der Josefs-Gesellschaft

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Seelsorge

(Foto: Erstkommunionfeier im Heinrich-Haus Neuwied)

Erstkommunionfeier im Heinrich-Haus

(Foto: Messfeier beim Begegnungsfest)

Messfeier beim Begegnungsfest

(Foto: Weihnachtsbild von Schüler aus dem Heinrich-Haus Neuwied)

Weihnachtsbild von Schüler aus dem Heinrich-Haus Neuwied

Weil Rehabilitation den ganzen Menschen meint, gehört Seelsorge dazu. Sie ermuntert dazu, sich und den Anderen als Geschöpf Gottes anzunehmen und dem eigenen Leben zu vertrauen.

Unsere Seelsorger lassen sich treffen von den Hoffnungen und Ängsten der Menschen. Sie lassen Fragen zu und begleiten sie auf der Suche nach Antworten.

Glaube schwebt nicht als unverbindlich schmückendes Beiwerk über unserem Leben. Er spielt sich im Leben ab, inmitten grundlegender und alltäglicher Fragen.

Jedem Menschen in der Josefs-Gesellschaft, erst recht dem behinderten Menschen, der die Frage nach dem Ungenügenden im Leben oder die Frage nach der Endlichkeit des Lebens stellt, muss Vertrauen und Hoffnung vermittelt werden.

Ich habe Menschen, die mich verstehen

An meinen Rollstuhl bin ich gewöhnt. Ich kenne es nicht anders. Und doch gibt es manchmal Tage, da kann ich mich einfach nicht damit abfinden. Ich glaube nämlich, dass ich ohne meine Behinderung sicher längst eine Freundin gefunden hätte. Und dann frage ich mich, was das alles noch soll. Wenn dann noch Leute mit guten Ratschlägen kommen, "Kopf hoch!" oder so, dann könnte ich ausrasten. Aber es gibt auch andere. Die halten es einfach aus, dass ich hin und wieder mies drauf bin. Das tut mir gut.

Klaus D., 33 Jahre